Tattoo und Piercingversicherung - Cheek-Piercing – Wangenpiercing – Zusammenfassung

Cheek-Piercing – Wangenpiercing – Zusammenfassung

Tattoo und Piercing Versicherung - Uwe Redler
Von Uwe Redler
Veröffentlicht am 28.10.2014

Es gibt wohl keine Körperstelle, die mehr auffällt als das Gesicht. Kein Wunder, dass das Gesicht auch äußerst beliebt für Piercings ist. Da gibt es Nasenpiercings, Augenbrauen-Piercings, Lippenpiercings und viele mehr. Das wohl mitunter besonderste und liebenswürdigste Piercing im Gesicht ist jedoch das Cheek-Piercing.

Cheek-Piercing – was ist das?

Das Cheek-Piercing hat viele Namen.

  • Cheek-Piercing
  • Cheek
  • Wangenpiercing
  • Dimple-Piercing

Bei diesem Piercing handelt es sich um ein Oberflächenpiercing. Früher ein eher spirituelles Element ist das Wangenpiercing heute einfach nur ein wunderschöner Körperschmuck.

Das Stechen des Cheek

Das Cheek-Piercing wird im Gesicht gestochen. Besser gesagt, an der Wange, seitlich des Mundes. Aus dieser Position erklärt sich auch der Name Dimple-Piercing. Zu deutsch: Grübchen-Piercing. Schließlich haben viele Menschen genau an dieser Stelle im Gesicht niedliche Grübchen.

Das Cheek kann nur auf einer Wange oder auch an beiden Wangen gestochen werden. Die Entscheidung bleibt allein Dir und Deinem persönlichen Geschmack überlassen.

Das Stechen des Wangenpiercings sollte nur durch einen professionellen Piercer erfolgen. Erfahrung sollte der Piercer mit Cheek-Piercings auf jeden Fall haben. Denn dieser Körperschmuck ist selten und zudem risikoreich.

Am Anfang steht die Beratung. Und das bei jedem Piercing. Auch beim Cheek. Hierbei wirst Du über den Stechvorgang, die Risiken und die Nachsorge aufgeklärt und informiert.

Anschließend wird der Piercer Deine Wangen begutachten. Zudem wird er sie durchleuchten. Denn nur so kann er die Lage von Arterien und Nerven bestimmen und sicherstellen, dass er beim Stechen keine davon trifft.

Dann geht es ans Stechen. Mit einer Hohlnadel durchsticht der Piercer Deine Wange. Schmerzen? Die wirst Du haben. Aber der Stechvorgang dauert ja nicht lange. Als Piercingschmuck wird ein Labretstecker eingesetzt.

Für die erste Zeit in Überlänge, schließlich wird Deine Wange anschwellen. Sobald die Heilung abgeschlossen ist, wird der Erstschmuck durch einen normalen Labretstecker ersetzt.

Die Heilung

Vor allem direkt nach dem Stechen kann Deine Wange stark anschwellen. Und das über längere Zeit.

Die Heilung an sich ist langwierig. Vollkommen abgeheilt ist das Cheek-Piercing erst nach rund 8 Wochen.

Extra-Tipp: Dermal Anchor

Es gibt auch die Möglichkeit, das Cheek-Piercing als Dermal Anchor zu setzen. Dabei wird die Wange nicht durchstochen, sondern lediglich ein Schnitt in die Außenwange gemacht und das Basisteil des Dermal Anchors in die Wange eingesetzt. Der Schmuckteil des Dermal Anchors wird dann einfach darauf aufgeschraubt. Der große Vorteil dieser Variante: kein Piercingschmuck im Mundraum. Das schont die Zähne.

Die Risiken des Wangenpiercings

Das Dimple-Piercing zählt zu den Piercings mit den meisten Risiken. Kein Wunder, schließlich verlaufen durch die Wange eine große Anzahl an Arterien und Nerven.

Wird eine davon beim Setzen des Piercings verletzt, kann dies schwere Folgen haben, wie beispielsweise

  • Beeinträchtigung der Mimik
  • Taubheitsgefühl

Diese Risiken sind es, warum es schwierig für Dich werden kann, ein Studio zu finden, die dieses Piercing anbietet.

Fazit

Das Cheek-Piercing ist etwas Besonderes und ziemlich selten. Doch Du solltest die Risiken dieses auffallenden Piercings nicht unterschätzen und auch deshalb auf einen Piercer setzen, der Erfahrung mit dieser Piercingart hat.

Und denk daran: das Wangenpiercing sitzt im Gesicht. Auch wenn Du es später einmal nicht mehr haben willst, wird man die Einstichstellen immer sehen.

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Geschrieben von Uwe Redler
Uwe W. Redler hat sich auf den Bereich Tätowierer- und Piercerversicherungen spezialisiert. Die Leidenschaft des Körperschmucks und die jahrelange Erfahrung im Versicherungsbereich haben ihn auf die Idee gebracht, dieses zu verbinden.

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