Tätowierungen und Sonne – Das sollten Du wissen und beachten

Ob Sommer oder nicht, die Sonne wird immer gerne genossen. Und sie tut so gut. Doch bei tätowierten Hautarealen ist Vorsicht angesagt. So angenehm es ist, Sonne auf der Haut zu spüren, so gefährlich ist sie für die Tattoos.

Warum die Sonne für Tätowierungen so schädlich ist

  • Verblassen
  • Sonnenbrand/Allergien
  • Hautkrebs

 

Das alles kann die Sonne mit Tattoos bzw. tätowierten Hautstellen anrichten.

 

Verblassen ist dabei wohl noch das geringste übel, auch wenn es schade um die schöne Tätowierung ist.

 

Sonnenbrand kennt jeder, doch tätowierte Haut ist empfindlich und dem entsprechend anfälliger für Sonnenbrand. Und eben dieser kann zu allergischen Reaktionen aufgrund der Tattoofarbe führen.

 

Die schlimmste Folge von zu viel Sonnen-/UV-Strahlen auf tätowierter Haut ist Hautkrebs.

 

Ob mit oder ohne Sonnenbrand, zuviel UV-A- und UV-B Strahlung ist schädlich für das Tattoo.

 

Die Haut kann beginnen zu jucken. Und kratzen ist wie man weiß, nicht gut für das Tattoo, vor allem dann, wenn es noch frisch ist.

 

Es kann passieren, dass die Haut sich schält. Dadurch droht ein übermäßiger Abbau der tätowierten Farbpigmente. Die Folge: verblasste, verschwommene und unscharfe Tattoos.

 

Auch kann es geschehen, dass die tätowierte Haut vernarbt.

 

Warum verblassen Tattoos durch zuviel Sonnenlicht?

„Schuld“ daran ist Melanin. Dieser Stoff sorgt dafür, dass unsere Haut durch das Sonnenlicht braun wird.

 

Gebildet wird das Melanin durch die Melanozyten. Diese Hautzellen reagieren auf die UV-Strahlen. Das Ergebnis: Melanin.

 

Das Melanin wandert in die oberste Hautschicht. Die Haut bräunt sich. Und die Tätowierungen verblassen und werden stumpf.

 

Wie das Tattoo vor Sonnenschäden schützen?

Die Sonne ist sozusagen der natürliche Feind der Tätowierungen. Doch wie die Tattoos vor Schäden durch die Sonne schützen?

 

Wichtig zu wissen: der Schutz fängt schon bei der richtigen Pflege des frischen Tattoos an.

 

Dazu zählt unter anderem

  • keine direkte Sonneneinstrahlung auf das frische Tattoo
  • keine Solariumbesuche mit frischem Tattoo

 

Doch auch bereits abgeheilte Tätowierungen bedürfen guter Pflege und eines speziellen Schutzes vor UV-Strahlen.

 

Mit diesen Dingen lässt sich die Körperkunst vor Sonnenstrahlen schützen:

  • Kleidung
  • Sonnencreme
  • TattooMed color protection

 

Kleidung – sie bietet sehr guten Schutz vor Sonnenstrahlen.

 

Sonnencreme – hier sollte Lichtschutzfaktor 50 Pflicht sein.

 

TattooMed color protection – dieses Produkt wurde speziell für den täglichen Sonnenschutz entwickelt. Es ist weniger fettend als handelsübliche Sonnencreme und somit noch besser für tätowierte Haut geeignet.

 

Sonnenschutz bei frischen Tattoos

Tätowierte Haut benötigt immer guten Schutz in der Sonne. Doch noch mehr Schutz brauchen frische Tattoos.

 

Hier empfiehlt sich:

  • lange Kleidung
  • Sonne meiden

 

Neben langer Kleidung eignet sich auch ein Tuch, um Tätowierungen vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Noch besser: für die ersten Wochen die Sonne komplett meiden. Zumindest mit der neu tätowierten Hautstelle.

 

Und auch die nächsten 3 Monate sollte auf den Sonnenschutz der tätowierten Haut ein besonderes Augenmerk gelegt werden.

 

Achtung! Auch Solarium-Besuche sind in den ersten Wochen nach dem Stechen tabu.

 

Ob Sonne oder Solarium, beides beansprucht die Haut und trocknet sie aus. Die Folge bei frischen Tattoos: verstärkte Krustenbildung. Und auch ein Sonnenbrand kann bei frisch tätowierter Haut unangenehme Folgen haben.

 

Übrigens: auf die Verwendung von Sonnencreme sollte bei frischen Tattoos verzichtet werden. Der Grund dafür ist der hohe Fettgehalt der Cremes, welcher nicht gut für die frisch eingebrachte Farbe, die Heilung und die Schönheit der Tätowierung ist. Am besten ausführlich vom Tätowierer darüber beraten lassen, wie man sein frisches Tattoo vor den Sonnenstrahlen schützt.

 

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Über Uwe W. Redler
Uwe W. Redler hat sich auf den Bereich Tätowierer- und Piercerversicherungen spezialisiert. Die Leidenschaft des Körperschmucks und die jahrelange Erfahrung im Versicherungsbereich haben ihn auf die Idee gebracht, dieses zu verbinden.
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