Tattoo unvollständig – Tipps, Ideen, Möglichkeiten zum weiteren Vorgehen

Mein Tätowierer hat mit einem Tattoo angefangen, will es aber nicht zu Ende tätowieren. Habe ich ein Anrecht darauf?

Ein Tattoo ist eine tolle Sache. Schon das aussuchen des Motivs und der Körperstelle ist eine aufregende Zeit. Soll es ein bereits bestehendes Motiv aus dem Katalog sein oder doch eine Eigenkreation? Nach reiflicher Überlegung ist es soweit, der Tattoo-Termin rückt näher und schließlich ist er da, der große Tag. Das Tattoo wird gestochen.

 

Vor allem bei größeren Motiven bedarf es bis zur Vollendung des Gesamtkunstwerkes mehrerer Sitzungen. An sich kein Problem. Doch was, wenn der Tätowierer mit dem Tattoo angefangen hat, es aber nicht zu Ende tätowieren will?

Vollendung des Tattoos durch den Tätowierer – besteht ein Recht darauf?

Das tätowieren beginnt, die erste Sitzung ist vorbei und dann? Sollte es bald zur zweiten Sitzung kommen. Doch was, wenn der Tätowierer den Termin immer wieder verschiebt? Was, wenn er den Termin ganz absagt? Was, wenn er die Tätowierung einfach nicht vollenden will?

 

Die Grundlage

Der Kunde und der Tätowierer haben vor dem eigentlichen Termin bereits ihre Willenserklärungen abgegeben. Der Kunde will ein Tattoo. Der Tätowierer wird es ihm stechen.

 

Durch diese beiden Willenserklärungen ist ein Vertrag entstanden. Genauer gesagt ein Werkvertrag gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB).

 

Durch diesen, mündlich wie schriftlich gültigen, Werkvertrag ergeben sich Verpflichtungen für beide Seiten (§ 631 BGB):

  • Tätowierer – Herstellung des zugesagten Tattoos
  • Kunde – Bezahlung des Tattoos

 

Die Situation

In diesem speziellen gegenseitigen Vertragsverhältnis ist nicht nur die Leistung, sondern auch der Erfolg, also die Fertigstellung des Tattoos, Vertragsgegenstand.

 

Dadurch, dass der Tätowierer das Tattoo nicht vollendet oder nicht vollenden will, verstößt er gegen § 631 Abs. 1 BGB. Und das unabhängig davon, ob der Kunde noch gar nichts bezahlt hat, eine Anzahlung getätigt hat oder bereits den vollen Preis bezahlt hat.

 

Die Möglichkeiten des Kunden

Der Tätowierer verweigert die Fertigstellung seiner Arbeit. Was nun?

Der sicherste Weg ist eine Erfüllungsanspruchsklage gegen den Tätowierer. Diese sollte unbedingt über einen Anwalt laufen.

 

Doch nicht jeder möchte sofort einen Anwalt beauftragen und dementsprechende Kosten auf sich nehmen. Vor allem, da es bis zu einem gewissen Punkt auch ohne Anwalt geht.

 

Wichtig ist auf jeden Fall Kommunikation. Und das bzgl. der Beweislast auf jeden Fall schriftlich. Zwar verzichtet das BGB in einigen Fällen auf das Setzen einer Frist, doch ist es immer von Vorteil, den Weg der Fristsetzung zu gehen.

 

Von daher sollte der Kunde seinen Tätowierer schriftlich auffordern, das Tattoo zu vollenden und ihm dafür eine angemessene Frist setzen.

 

Verweigert der Tattookünstler die Fertigstellung der Tätowierung auch weiterhin, kann der Kunde unbeschadet vom Vertrag zurücktreten.

 

Auch die Möglichkeit der Erstattung vergeblicher Aufwendungen, Schadensersatz und Selbstvornahme sind gegeben.

 

Das Rechtliche

Der Kunde hat das Recht, aufgrund von Vertragsnichterfüllung vom Vertrag zurückzutreten, sofern der Tätowierer die vereinbarte Leistung nicht erbringt. Das heißt, weigert sich der Tattookünstler, die Tätowierung fertigzustellen, kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten.

 

Aber: dafür bedarf es einer ernsthaften und endgültigen Verweigerung der Leistungserbringung durch den Tätowierer. Diese zu beweisen ist Sache des Kunden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Kommunikation mit dem Tätowierer nur noch schriftlich durchzuführen, sobald er das erste mal die Fertigstellung verweigert. Nur so kann die Ernsthaftigkeit und Endgültigkeit der Verweigerung bewiesen werden.

 

Auch kann der Kunde gemäß § 280 BGB Schadensersatz verlangen. Hier wird unterschieden zwischen Schadensersatz wegen Pflichtverletzung, Schadensersatz wegen Verzögerung sowie Schadensersatz statt Leistung.

 

Man sieht, egal ob der Tätowierer die Fertigstellung des Tattoos nur verzögert oder komplett verweigert, es sind in jedem Fall rechtliche Schritte möglich. In jedem Fall muss allerdings die Ernsthaftigkeit und Endgültigkeit der Verweigerung nachgewiesen werden.

 

Wichtig zu wissen

Geld zurück-Garantie

 

  • 284 BGB stellt in etwa so etwas dar, wie eine Geld-zurück-Garantie. Er behandelt den Ersatz vergeblicher Aufwendungen. Das heißt, der Tätowierer ist verpflichtet, im Falle der Nichterfüllung des Vertrages dem Kunden das bereits bezahlte Geld zurückzuerstatten.

 

Fertigstellung des Tattoos

Selbstverständlich kann der Kunde – nach vergeblicher Fristsetzung dem bisherigen Tätowierer gegenüber – sein Tattoo auch von jedem anderen Tattookünstler fertigstellen lassen. Dies sowie die evtl. Pflicht zur Kostenübernahme durch den bisherigen Tätowierer regelt § 637 BGB.

 

Auf der sicheren Seite

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte der geprellte Tattoo-Kunde folgende Punkte beachten.

 

Kommunikation – reden ist wichtig. Um evtl. Missverständnisse auszuschließen, sollte als Erstes das Gespräch mit dem Tätowierer gesucht werden

 

Schriftliches – wird deutlich, dass der Tattookünstler das die Tätowierung definitiv nicht fertigstellen will, sollte diese Erklärung, wie auch die restliche Kommunikation schriftlich erfolgen

 

Anwalt – eine Beratung durch einen Anwalt oder sogar dessen Beauftragung erspart im Zweifelsfall eine Menge Ärger und schont die Nerven. Zudem weiß ein Anwalt am besten, wie er in einem solchen Fall vorgehen muss, um das bestmögliche für den Tattoo-Kunden herauszuholen.

 

! Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar und dient lediglich der Information!
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Über Uwe W. Redler
Uwe W. Redler hat sich auf den Bereich Tätowierer- und Piercerversicherungen spezialisiert. Die Leidenschaft des Körperschmucks und die jahrelange Erfahrung im Versicherungsbereich haben ihn auf die Idee gebracht, dieses zu verbinden.

9 Kommentare zu “Tattoo unvollständig – Tipps, Ideen, Möglichkeiten zum weiteren Vorgehen”

  1. Sabine

    Hallo,
    Was aber tun wenn man sich als Model zur Verfügung stellt, also das Tattoo gratis bekommt und nach der Hälfte aufgehört wird und nicht mehr weiter gemacht wird?! Vor diesem Problem stehe ich jetzt. Ich habe mich als Model zur Verfügung gestellt und jetzt, ca. 3 Monate später haben wir immer noch nicht weiter gemacht und der tattoowierer meldet sich nicht mehr. Das Tattoo ist noch nicht mal halb fertig und teilweise vernarbt.
    Mfg Sabine

    Antworten
    • Uwe W. Redler

      Das ist eine sehr gute Frage. Ich gehe davon aus, dass der Tätowierer dich aufgeklärt hat und du deine Zustimmung zum Tattoo gegeben hast. Wenn Du einen Vertrag zum Model für den Tätowierer hast, sollte dort auch die „Fertigstellung“ genannt werden, sprich wie das Tattoo im Endstadium sein sollte. Beispielsweise eine Vorlage
      Ich gehe davon aus, dass du keinen Vertrag hast, sonst wäre es ja einfacher. Hast du irgendetwas, wo es dokumentiert ist, dass er es fertig stellt? Wenn nein, dann hast du dein Model, also für das Tätowierern genau für das gestanden, was du nun leider auf der Haut hast, ob fertig oder nicht. Doch eine Vorlage, eine Foto der Vorlage auf deiner Haut hilft dir weiter. Damit hast du schon etwas in der Hand.
      Wie versuchst du den Tätowierer zu kontaktieren? Rufst du dort an oder schickst du nur eine Nachricht hin?
      An deiner Stelle würde ich einfach ins Studio gehen und mit ihm/ihr reden und alles zu klären. Nimm jemanden als Unterstützung mit.
      WICHTIG: Werde nicht ausfallend oder so. Es sind auch nur Menschen und wenn du bis jetzt nicht im Studio warst und nur Nachrichten geschickt hast, dann weiß du nie was dort ggf. passiert ist. Gehe einfach hin, sprich ihn/sie auf das Tattoo an und vereinbare einfach einen Termin zum Stechen. Pauschal sauer, wütend zu sein nützt keinem etwas. Du willst ja dein Tattoo fertig haben und er will keinen Stress mit dem Kunden. So könnt ihr es entspannt lösen.

      Wenn dein Tattoo vernarbt ist, kommt es ja nicht plötzlich. Die Vernarbung entsteht schon sehr früh. Daher auch die Frage, warum du nicht sofort bei ihm warst. Hattet ihr keinen „Nachsorge-Termin“ ausgemacht? Dann stellt sich die Frage, warum du dort Model warst. War es ein „Praktikant“ oder „Anfänger“? Dabei weiß jeder, dass Lernende Fehler machen können, auch beim Stechen. Das ist wie beim Friseur, dieser kann dir auch den Haarschnitt versauen. Und doch geht man manchmal hin.
      Die Vernarbung könnte jedoch auch dadurch entstanden sein, dass die Pflege deinerseits fehlerhaft war. Hast du eine Pflegeanleitung erhalten und diese beachtet?
      Es könnte jedoch auch sein, dass es auch nur deine Haut ist. Bei manchen Menschen wächst die Haut nach einer „Schädigung“ nach Außen – z.B. wenn diese sich schneiden.

      Wie du siehst sind es viele Fragen. Wenn Du drauf antwortest, kann ich dann näher drauf eingehen.

      Antworten
      • Sabine

        Hallo, sorry für die späte Antwort.
        Ich habe mehrmals versucht ihn schriftlich zu erreichen und telefonisch. Leider nicht erreichbar.
        Ich habe eine Vorlage die er mir via WhatsApp geschickt hatte. Die Vorlage habe ich gespeichert aber den chatverlauf von damals nicht mehr.
        Die vernarbungen sind jetzt nicht soooooooooooo schlimm und ein anderer tattoowierer meinte nur das es an den Stellen etwas zu tief gestochen ist (okay er ist bzw war Anfänger, macht aber sehr gute Arbeit an sich) und sich noch etwas verwächst. Das stimmt auch mittlerweile kennt man nicht mehr viel von den vernarbungen aber ich kenne mich da leider auch zu wenig aus.
        Pflegeanleitung habe ich nicht bekommen. Habe es nur genauso gepflegt wie meine anderen tattoos vorher auch.

        Antworten
        • Uwe W. Redler

          Hey, wie hast du ihn versucht schriftlich zu erreichen? Die post und nur ne Nachricht geschickt? Ich empfehle dir ihn einfach aufzusuchen und mit ihm zu reden. Er soll dir einfach erzählen, wie er nun vorgehen möchte.
          Ich bin kein Jurist und darf auch keine Rechtsberatung geben, nur aus dem aktuellen Stand so wie ich es erkennen kann, würde ich einfach einen anderen Tätowierer aufsuchen und die Arbeit beenden lassen. In deinen Aussagen widersprichst du dich.

          Erst ist alles schlimm, dann doch nicht mehr und dein Zitat: etwas zu tief gestochen .. (okay er ist bzw war Anfänger, macht aber sehr gute Arbeit an sich)….

          Das ist für niemanden schlüssig. Ziehe einen Schlussstrich und lass es von einem Profi beenden. Dann quält es dich nicht mehr und zum Sommer ist alles durch.

          Antworten
  2. Yvonne

    Hallo zusammen ich habe eine Frage mein Tätowierer hat mir einen wirklich sehr sehr schlechtes Tattoo gestochen ich wollte Schattierungen haben und er hat mir den halben Arm ausgemalt so dass es aussieht als hätte ein fünfjähriger mit dem Edding drauf herum gekritzelt nun meine Frage sollte er es nicht schaffen mein Arm wieder hinzu kriegen und ich ihn verklagen möchte am welchen Anwalt muss ich mich wenden heißt welchem Fachanwalt muss ich einschalten was muss dort vertreten sein … Also was für eine Fachrichtung muss Der Anwalt hanendamit ich ihn kontaktieren kann???

    Antworten
    • Uwe W. Redler

      Hallo Yvonne,
      bevor du ans Klagen oder ähnliches denkst, solltest du alle anderen Punkte ausschöpfen.
      Ein Klage wird dich nicht so schnell weiterbringen und die Prozedur dauert viele Monate. Den letzten Fall, den wir verfolgt haben dauerte 3,5 Jahre. Die Frage wäre auch an dich, ob du so lange warten möchtest?!

      Hier einige Tipps:
      Suche das Gespräch mit deinem Tätowierer. Er soll sich das anschauen. Wenn es ein frisches Tattoo ist, verändert sich der Farbgehalt in der Haut. Das ist normal. Manche sehen dort sogar Narben, obwohl da keine sind. Dein Tätowierer wird dir dazu eine Auskunft geben.
      Wenn du trotzdem unsicher bist, dann frag doch mal einen anderen Tätowierer. WICHTIG!! Frage bitte Menschen, die tätowieren und vom Werk Ahnung haben und keine Laien. Lass dich nicht provozieren. Das stimmt dich nur negativ und bringt dich keinen Schritt weiter.
      Nachdem du Vorschläge, Ideen und Aussagen zu deinem Tattoo hast, kannst du dir selbst ein Bild machen und dir sicher sein, was der nächste Schritt wäre.

      Diese Prozedur dauert keine 3 Tage und dann hast du mehr Fakten auf dem Tisch, als mit einem Rechtsanwalt. Bedenke, dass ein RA mit dem Klagen Geld verdient, ob du gewinnst oder verlierst. Ob das immer nach deinem Interesse passiert, kann nur er wissen.

      Also gehe zu deinem Tätowierer, er will zufriedene Kunden und er wird sich für dich Zeit nehmen.

      Berichte mir, was du gemacht hast und was nun das Ergebnis ist.

      Antworten
  3. Luna

    Hallo
    Im 2015 habe ich mich nach einer schweren Lebensphase entschieden…mir ein tattoo stechen zu lassen. Dieses sollte mich dran erinnern,was ich schon alles geschafft habe wenn es auch mal wieder etwas schwerer wird im leben. Positive Energie geben. Ich bin zu einem tattoo Studio mit meiber gewünschten Vorlage marschiert und zeigte sie dem Inhaber. Fragte zu gleich ob dort wer arbeitet und dieses auch so wie auf der Vorlage stechen kann. Der Inhaber bejate dies und rief einen Tattowierer hinzu. Er erklärte mir das der potenzieller Tattoowierer als gast-Tattowierer namens D.S. bei ihm einmal die woche arbeite…und ihm das zutraue. Der Gast – Tattowierer D.S schaute sich die Vorlage an und nickte es ab.also bat ich um einen Kostenvoranschlag ..der Inhaber überlegte kurz und nannte mir einen Gesamtbetrag von 500 euro . Ich hatte mit mehr gerechnet und fragte auch noch mal nach ob das gesamte Tattoo wie auf der Vorlage 500 euro Kosten wird. Auch dieses bejate er…und ich ließ mir einen Termin geben und bezahlte die obligatorischen 50 euro Anzahlung. Der Inhaber sagte mir ivh solle am tag des Termins die restsumme mitbringen und bezahlen. Am tag des termins haben mir 100 euro noch gefehlt und ich bin noch zwei std vorher arbeiten gegangen damit die Summe wie abgssprochen auch zahlen konnte. Ich zahlte diese dann als der Termin endlich da war…und ohne ein weiteres wort hat der gast tättoowierer an seiner blaupause gebastelt..dies nahm auch noch mal zeit in anspruch was aber völlig ok war. Ich wartete geduldig…und dann ging es los. Mir fiel direkt auf, das er nicht das ganze tattoo auf die blaupause machte sondern nur ein Stück davon. Als ich nachfragte meinte der tättowierer D.S …das er den rest nach ubd nach hinzu macht. Ich solle mir keine sorgen machen ..es wird wie auf der Vorlage am ende sein…daa arbeitstempo des tättoowierers war nicht die schnellste und bei der größe des Tattoos war es ebenso klar das dieses nicht mit einer sitzung fertig wird. Nach 4 bis 5 Stunden…war bei mir der punkt wo ein weitermachen kaum noch möglich war. Zudem war es mitlerweile sehr spät und ich musste am nächsten morgen früh raus zur arbeit. Wir beendeten die Sitzung und der Inhaber kam hinzu und man plauschte bissel. Ich solle warten bis es was abgeheilt ist und dann reinschauen für den termin für die 2 Sitzung. 2 wochen später bin rein um den termin zu vereinbaren… ich bekam diesen auch…und als ich gehen wollte sagte der inhaber das ich zu den Termin noch mal 100 euro bezahlen muss. Da wurd ich stuzig..und fragte nach wie er dazu käme da den abgemachten Betrag längst bezahlte. Er meinte was von .ja weil ich zuletzt abgebrochen habe…und der tattowierer ja zu auch andere stechen könnte zu der zeit wo mein folge Termin wäre…auch andere stechen ubd geld verdienen dabei. Ich habe dies natürlich nicht akzeptiert und igmhn gesagt das er die Konditionen auch bei einen mündlichen vertrag, vorallem im nachhinein einfach ändern könnte. Denn durch in dem fall sogar eine dreiseitige willenserklärung ist der werksvertrag rechtskräftig. Nja diskutierten ewig und als raus ging um runter zu fahren kam der tättowierer raus und bat mir an zu ihm navh Wuppertal ins studio zu kommen er macht es mir fertig wie es abgesprochen war. Ich willigte ein…ubd das drama began erst Recht. Es hat erst mal 6 Monate gedauert bis endlich nen termin bekam. Als dieser dann da war fuhr ich morgends von köln nach Wuppertal in dessen studio. Dort angekommen…und freudigem Gemüt das es endlich weitergeht…teilte der tättoowierer D.S mit es hätte durch ein Synchronisations fehler eine termin doppel Belegung gegeben .ok kann passieren dachte ich…und ich mzsste dort warten das er dann den anderen Kunden erst sticht damit ich dann an der reihe bin. Am späten nachmittag war ich dran…er erzählte mir das es wohl stunk zwischen ihm und den inhaber gab…aber das intressierte mich nicht..was er mit dem hatte …bezüglich Geld und zwischenmenschlicher differenzen. Ach ja als er anfing hat er dennoch noch mal 50 euro matrialkosten bekommen weil darum bat er mich. Und nachv5 Minuten packte er zusammen und sagte er mache schluss für heute. Ich war ziemluch angepisst…habe den tag gewartet fürn5 min. Stechen. Sind nicht weiter gekommen..habe matrialkosten bezahlt plus bahn ticket hin und später zurück. Er versicherte mir
    Schon 2 wochen spöter den teemin belomme wones dann so genacht wirdmwie ich wollte .also das motiv.fuhr heim…und von da an schrib mir 7 monate die Finger wund für den termin zur Fertigstellung .im juni 2016 bekam für okt 2016 den Termin .kurz vor termin vergewisserte ich mich ob der terimin steht ?und das diesmal auch alles so läuft wie es sollte.glaube es war ein mittwoch der termin tag und von dienstag auf Mittwoch um etwas nach 00:00 uhr sagte er den termin ab ..wegen sichtlichen fadenscheinigen gründen. Da war dann zufiel.. ich blieb sachlich aber machte meinen Ärger luft… und sagte das ich sein verhalten für ziemlich unprofessionell halte…daraufhin wurde ich geblockt bis heute .bis heute . Seit dem lufe ich mit einem tattoo rum das der vorlage nicht ähnlich sieht noch nicht mal halb fertig ist aber voll bezahlt und mir schlechte energien gibt… ich es am liebsten raus schneiden will… ich möchte es mir retten lassen. Aber die kosten sibd natüelich hoch. Kann ich mein geld einfordern ? Und wenn bei wem? Beim inhaber des studio in köln wo er als gast-Tattowierer war. .oder bei dem tättowierer selber? Eigentlich müssten die mir noch Schmerzensgeld drauf zahlen aber mir würden meine 500 auch reichen da sie den Vertrag nicht erfüllten und ich auch schön blockiert werde.

    Wie sieht die Rechtslage da aus …
    Sorry für den riesen text ..wollte es aber detail genau schildern.

    Lg luna

    Antworten
    • Uwe W. Redler

      Mahlzeit,

      das ist hört sich nicht nach einem Kundenfreundlich Studio an.

      Kommen wir zu deinen Fragen:

      Du kannst deine Ansprüche bei der Person einfordern, die dich beraten, über Risiken aufgeklärt, mit dir den Vertrag geschlossen und mir dir abgerechnet hat.

      Das muss für dich ganz klar sein, sonst kennst du ja deinen Vertragspartner nicht.
      Ich hoffe du hast eine Willenserklärung unterschrieben und eine Quittung erhalten.
      Dort sind die Daten deines Vertragspartners (Tätowierer) ersichtlich.

      Nachdem Studiowechsel, hast du ggf. einen neuen Vertragspartner, der dich ebenfalls aufklären muss. Da solltest du auch einen Quittung und eine Kopie deiner Erklärung erhalten haben. In dem Fall kannst du dann an ihn herantreten.

      Wichtig!

      Du und der Tätowierer sind einen Vertrag eingegangen. Du sagst, was du haben willst, er nennt den Preis. Der Tätowierer ist dann verpflichtet das Tattoo fachmännisch zu erstellen und du bist verpflichtet seine Arbeit zu bezahlen.

      Kläre erst einmal, wer, wann dein Vertragspartner war, dann weißt du an wen du dich wenden kannst.

      Gut zu wissen:

      Du kannst bei uns Studios auf die BLACK-LIST setzten. Mehr Informationen gibt es hier:

      https://www.tattoo-piercing-versicherung.de/die-blacklist-der-tattoostudios-schlechte-arbeiten-anzeigen/

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