Tattoos und die geheimen Symbole der Mafia

Tattoos und die geheimen Symbole der Mafia. Die meisten Tätowierungen haben eine spezielle Bedeutung für ihre Träger. Mal sind es Erinnerungen, mal Mahnungen. Doch in der Welt der Tattoo-Motive gibt es noch mehr.

 

Die Symbole der Mafia Tattoo und Tätowierungen

Tätowierungen und die Mafia

Es gibt zahlreiche Tattoo-Motive, die mit der Mafia in Verbindung gebracht werden. Doch da es sich dabei auch oft um Symbole handelt, die zu einer anderen Zeit, in einem anderen Land oder auch in einer anderen Kultur eine ganz andere Bedeutung haben, sollte nicht vorschnell geurteilt werden.

 

Motive, die mit der Mafia in Verbindung gebracht werden könnten wären beispielsweise

  • spezieller Stern – weist seinen Träger als Mitglied der osteuropäischen Mafia aus
  • Kreuz mit zweitem, schiefen Balken – Symbol der Unterwelt
  • Fußmanschette – Träger wurde im Gefängnis geboren oder gehört einer kriminellen Familie an

 

Die Zahl der Kettenglieder der Manschette gibt in einem solchen Fall die Anzahl der im Gefängnis verbrachten Jahre oder die Anzahl der verübten Verbrechen an.

 

Ein spezielles Symbol der mexikanischen Mafia ist ein großes M. Genannt „La Eme“. Die mexikanische Mafia zählt zu den größten und zugleich brutalsten Gruppierungen in den USA.

 

Besonders kunstvolle Mafia-Tattoos – bei der Yakuza

Unter den Mafia-Tattoos fallen vor allem die Tätowierungen der Yakuza auf. Denn sie sind besonders großflächig und kunstvoll gestaltet.

 

Bei der Yakuza handelt es sich um die japanische Mafia. Kennzeichnend für Mitglieder der Yakuza sind ihre Tattoos. Diese befinden sich an den Armen, den Beinen und auch auf dem gesamten Rücken.

 

Durch ihre in Schwarz wie auch in bunt gehaltenen, großflächigen Tätowierungen tragen die Yakuza ihre Zugehörigkeit zur Gruppe öffentlich zu Schau.

Elemente der Yakuza-Tattoos sind beispielsweise:

  • Drachen
  • Foo-Hunde
  • Geishas
  • Kois
  • Lotusblüte
  • Namakubi
  • Oni-Masken
  • Pfingstrose
  • Phönix
  • Samurai
  • Tiger

 

Drache – besonders verbreitet ist bei den Yakuza-Tätowierungen unter anderem der Drache. Für die Yakuza bedeutet er Tapferkeit und Kraft. In seiner allgemeinen Bedeutung kommt noch Weisheit hinzu.

 

Foo-Hunde – auch als die Löwen Buddhas bekannt. Sie sind häufig auf den Körpern von Yakuza-Mitgliedern zu finden und werden als Schutz vor dem Bösen und vor Gefahr angesehen.

 

Koi – ein Koi auf die Haut tätowiert zeigt, dass sein Träger ein schlimmes Ereignis überstanden hat. Die allgemeine Bedeutung des Koi als Tattoo-Motiv ist Motivation und Ausdauer.

 

Lotusblüte – für die Yakuza ist die Lotusblüte ein Zeichen für die Prüfungen des Lebens. Kein Wunder, muss sich die Lotusblüte bevor sie erblühen kann, sich doch vom Grund des Gewässers an die Oberfläche kämpfen.

 

Namakubi – abgetrennte Köpfe. Sie stehen bei der Yakuza für Tapferkeit, Mut und den Respekt vor den Feinden. Doch daneben drücken sie auch oft eine Warnung aus.

 

Oni-Masken – Figuren aus der japanischen Mythologie. Vergleichbar mit Dämonen. Bei der Yakuza steht dieses Tattoo-Motiv für Durchhaltevermögen. Allgemein sind Oni-Masken als böse, aber auch äußerst intelligent zu sehen.

 

Pfingstrose – eine in Japan sehr angesehene, edle Blume. Sie ist das Symbol für Wohlstand und Reichtum.

 

Phönix – der Phönix, ein Vogel, der verbrennt und aus seiner Asche wieder aufersteht. Ein beliebtes Motiv bei den Yakuza, ist der Phönix dort doch ein Zeichen des Triumphs. In seiner allgemeinen Bedeutung steht der Phönix für Wiedergeburt und auch für Erlösung.

 

Samurai – bei den Yakuza zeugt dieses Motiv von Loyalität, Mut und auch Hoffnung.

 

Tiger – er soll vor Krankheit, Unglück und Dämonen schützen.

 

Fazit

Es gibt zahlreiche Motive in der Welt der Tattoos. Und diese haben nicht minder wenige Bedeutungen, die sich von Land zu Land und von Kultur zu Kultur unterscheiden können. Oft hatten manche Symbole auch in einer anderen Zeit eine ganz andere Bedeutung als heute.

 

Doch immer noch stehen manche Motive in Verbindung mit der Mafia, kriminellen Organisationen und der Unterwelt.

 

Da nicht jeder Tattoo-Fan um die Bedeutung der einzelnen Motive weiß und einfach nach eigenem Geschmack seine Tätowierungen auswählt, solltest Du allerdings nicht vorschnell urteilen.

 

Nicht jeder, der einen Stern, ein spezielles Kreuz oder ein Namakubi trägt, ist kriminell.

 

Allerdings schadet eine gewisse Recherche nicht, bevor Du Dir ein Tattoo stechen lässt. Zum einen erspart die Information über die Geschichte eines Motivs im Zweifelsfall einiges an Ärger. Zum anderen ist es einfach ein gutes Gefühl, wenn man den Menschen um einen herum die Bedeutung des Tattoos erklären kann.

 

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Über Uwe W. Redler
Uwe W. Redler hat sich auf den Bereich Tätowierer- und Piercerversicherungen spezialisiert. Die Leidenschaft des Körperschmucks und die jahrelange Erfahrung im Versicherungsbereich haben ihn auf die Idee gebracht, dieses zu verbinden.
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